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DIETER R. FUCHS

 

Für alle Fans von Kunst und Kunstgeschichte,

in den Bücher von Dieter R. Fuchs findet Ihr umfangreiches Wissen,

in eine spannende Handlung verpackt, sodass es unvergessen bleibt.

 

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Japanische Seele

 

„Manchmal geschieht Unglaubliches.

Also gemeint ist etwas wirklich Unglaubliches, im wahrsten Sinne des Wortes, nicht nur etwas eher Unwahrscheinliches, irgendwie Überraschendes, nein, das würde bei unserer Geschichte hier zu kurz greifen. Was in Folgenden erzählt wird, stellt etwas so Unfassbares dar, dass es sich unserem Verstand vielleicht nicht wirklich erschließen will.“

 

Was für ein vielversprechender Anfang für einen historischen Roman, in dem die Magie der Mythen hineingreift. Versprechen, die vollends erfüllt werden.

 

Autor:

Fremde Welten für sich entdecken, Neues lernen und der eigenen Fantasie keine Grenzen setzen – das lag dem aus der Pfalz stammenden und nun in München lebenden Vielreisenden immer am Herzen.

Und genau dies will er in seinen magischen und geheimnisvollen Romanen auch seiner Leserschaft nahebringen. Seine Geschichten entfalten sich gerne um alte asiatische Antiquitäten wie japanische Natsuke und chinesische Amulette, haben aber immer auch einen Bezug zu unserer Zeit und den Lebenslinien interessanter Menschen.

Sein Anspruch: Gute und spannende Unterhaltung gemischt mit einer unaufdringlich verpackten Wissensvermittlung zu Themen der Geschichte und der Kunst.

 

Cover:

Das mystische Grün des Bambuswaldes gemeinsam mit dem goldenen Sonnenschein des Morgenlandes versetzt den Betrachter sogleich in das alte, mythenumwobene Japan. Wie von einem Bann angezogen wird der Blick von der Skulptur eingefangen und lockt einen dazu, das Buch aufzuschlagen und dessen Tiefen zu ergründen.  

Buchlayout:

Das Buch liegt angenehm in der Hand und lässt sich bequem überallhin mitnehmen. Die Schrift ist groß und gut leserlich, der Zeilenabstand augenfreundlich, sodass der Text auch bei schummrigem Licht klar erkennbar ist.

 

In der Fußzeile finden sich immer wieder Anmerkungen zu verschiedenen Begriffen, die ich allesamt gern durchgelesen habe. So können Japanfans ohne große Unterbrechung noch mehr Hintergründe erfahren. 

 

Schreibstil:

Trotz langer Sätze und vieler Adjektive ist der Schreibstil flüssig zu lesen und lässt den Leser durch die Seiten treiben. Besonders gefällt mir, dass es sich anfühlt, als würde man direkt den Gedankengängen der Charaktere verfolgen, wie am folgenden Zitat gut zu erkennen ist: 

 

„Schließlich war Es nur ein Ding, kein Wesen – und schon gar kein Lebewesen. Obwohl ... so eine Art Lebensweg hatte Es durchaus – und was für einen!“ 

 

Die Geschichte wird lebendig durch die genau recherchierten, liebevollen Details, die der Autor geschickt in die Handlung einzustreuen weiß.

Als Beispiel gebe ich hier einen Teil der Beschreibung der Miniaturskulptur wider, die auch das Buchcover ziert.

 

 „Seine von zahllosen Berührungen menschlicher Hände fast seidig geglättete Oberfläche trug eine ehrwürdige, von einer erfüllten Vergangenheit erzählende Patina. Den Begriff „Handschmeichler“ hätte man mit keinem Objekt besser verständlich machen können als mit dieser den Tastsinn regelrecht zurückliebkosenden Miniaturskulptur.“

 

Handlung:

„Auf welchen verschlungenen Wegen hatte es eine solche fernöstliche Kostbarkeit wohl hierher nach Nürnberg verschlagen? Welches Schicksal hatte sie schließlich in diesem Kramladen, unerkannt zwischen altem Ramsch und kitschigem Zierrat, stranden lassen?“

 

 

Der Leser schwingt auf einem Pendel zwischen der heutigen Zeit und der japanischen Vergangenheit bis zu 1.000 Jahre zurück. Nicht scharfe Grenzen, sondern weiche Übergänge voller Schatten, um es mit den Wortes des Autors auszudrücken. Nach dem Lesen des Romans hatte ich das Gefühl, von einer langen Reise voller neuer Einblicke zurückzukehren. 

 

Die gelungenen Kapitelüberschriften machten mich immer so neugierig, dass ich nur kurz reinschnuppern wollte. Mit dem Ergebnis, dass ich das Buch in zwei Tagen durchgelesen habe.

 

Hier eine Aufzählung meiner Favoriten Kapitelnamen:

 

Gedankenflitter

Buße

Frevel

Zweifel

Hunger                 

Im Zwiespalt

Schamanengeheimnis

Kriegsdolch

Ein Geist auf Reisen

Ein Leben im Zeitraffer

Ein Geist wird erkannt

Ein Kreis schließt sich

 

Besonderheit:

Eindeutig wie viel der Leser über die Geschichte, Kunst, Kultur und Religion Japans neben der fesselnden Handlung lernt, ohne belehrt zu werden. Mein Erfahrungsschatz rundum die japanische Mythologie, den Samurai, der Schinto Kultur, dem Buddhismus, sowie die Machtkämpfe des Adels im japanischen Mittelalter wurden um so vieles bereichert. Dank der fesselnden Handlung bleiben diese auch im Gedächtnis haften.

 

Abschlussbemerkung:

In diesem Buch wurde die japanische Seele eingefangen. Eine glasklare Leseempfehlung meinerseits für alle, die sich gerne in andere Länder und Zeiten entführen lassen. 

Ich schließe ab mit den Worten des Autors:

 

 

„Wer die Magie sucht, wird sie finden.“

JÜRGEN ALBERS

 

Ergreifende Handlung,

lebendige Geschichte

und dunkle Abgründe

 

„Nie war der Anschein von Frieden und Ruhe verlogener.“

  

Ein perfektes Zitat um die Rezension zu Crossroads einzuleiten. 

Autor:

Die Wurzeln des Autors liegen ebenfalls in den britischen Kanalinseln, die Schauplatz des historischen Krimis sind. Bereits als Jugendlicher hat er die Landschaften durchstreift, wodurch es ihm gelingt, eine starke Atmosphäre aufzubauen, die den Leser mit auf die Reise nimmt.

Die Heimat seines britischen Großvaters  kennenzulernen, bewegte ihn dazu, auch die ortslebenden Menschen und die Geschichte der Inseln zu erkunden.

Sein beruflicher Werdegang als Luftwaffenoffizier bescherte ihm über ein Jahrzehnt Wanderleben, wodurch er auch Italien und die U.S.A. näher kennenlernte. Heute ist Jürgen Albers von den Wolken auf den Boden zurückgekehrt und lehrt als Hochschuldozent.

In „Crossroads“ hat er seine Liebe zu den britischen Inseln verewigt, sowie ein Stück lebende Geschichte erschaffen. Nicht verwunderlich, dass er bereits emsig am zweiten Band arbeitet.

 

Ich bin schon sehr gespannt, was alles aus Jürgen Albers Feder entspringen wird. 

Cover:

Das Cover saugt nahezu den Blick des Betrachters auf. Die selbst im Tod noch flehende Hand scheint einen an sich zu ziehen. Dazu die mystischen graubraunen Farben des Inseldorfes, schlichtweg rundum gelungen. Das Leichentuch ist ein Versprechen für viele Geheimnisse, die sich in den Buchseiten langsam enthüllen und die unterschiedlichsten Grausamkeiten zutage bringen. Ein Versprechen, das erfüllt wird.

 

Buchlayout:

Der Roman ist in einer gut lesbaren Schriftgröße gedruckt mit ausreichendem Zeilenabstand, sodass der Lesegenuss auch bei Nacht aufrecht erhalten bleibt. Für mich als abendliche Leserin immer ein Punkt, auf den ich achte.

Zu erwähnen ist noch die Karte am Buchanfang von den britischen Kanalinseln, zu der ich oftmals zurückgeblättert habe, um eine genaue Übersicht zu bekommen. So lernt man nebenbei auch noch etwas über Geographie. Ein weiterer Pluspunkt.

 

Schreibstil:

Der flüssige Erzählstil besticht schon vom ersten Satz an und zieht einen direkt ins Geschehen. Beim Lesen bin ich nur so durch die Seiten geglitten, obwohl Krimis für gewöhnlich nicht zu meinem gewählten Genre gehören. Bemerkenswert ist vor allem, wie der Autor historische Ausdrücke einfädelt, ohne den Lesefluss abzureißen. Etwas, das einen noch tiefer in die damalige Zeit versinken lässt.

Nun lasse ich die Worte des Autors selbst sprechen, die mit nur wenigen Zeilen genau die richtige Atmosphäre für einen Krimi erschaffen.

 

„Staubteilchen tanzten in den letzten Strahlen der Frühsommersonne. Sie tauchte den Raum in unschuldig warmes Orange, heuchelte Ruhe und Frieden. Die Bilder an der Tafel sprachen eine andere Sprache, zeigten den Tod in Schwarz-Weiß. Zeigten den Tod, der kein warmes Hinübergleiten kannte. Nur Kälte und grausige Schwärze.“

Handlung:

Zur Handlung verrate ich nicht gern allzu viel, da ich mich selbst am liebsten vollkommen überraschen lasse. Deswegen halte ich mich kurz und beschreibe nur die Anfangssituation.

1940 werden die britischen Kanalinseln Schauplatz eines grausamen Mordes an einer Frau. Inspector Charles Norcott muss unter schwersten Bedingungen ermitteln. Durch die Evakuierung ist die Zahl der Polizeibeamten stark dezimiert, dazu wird Guernsey von der deutschen Wehrmacht eingenommen, wodurch die Insel vollkommen abgeschnitten werden von der restlichen Welt. Nach einem zweiten Mord tritt ans Licht, dass noch weit noch hinter den Verbrechen steckt. Norcott kann niemanden mehr trauen und muss einiges riskieren, um herauszufinden, welche Gesichter sich hinter den aufgesetzten Masken verbergen.  

Mir gefällt besonders, dass der Autor sich zu Anfang die Zeit nimmt, den Leser mit der damaligen Zeit, den Schauplätzen, den widrigen Umständen und den vielschichten Charakteren vertraut zu machen. Auf diese Weise baut er eine starke Intensität auf, die den Leser mitreißt, als sich im zweiten Teil des Romans die Ereignisse immer weiter zuspitzen, bis die Spannung kaum auszuhalten ist.

Erwähnen möchte ich an dieser Stelle auch, dass die düstere Stimmung, immer wieder durch eine Prise Humor erhellt wird.

„Schwere Kämpfe an der Papierfront, Sergeant?“

 

Charaktere:

„Etwas hatte sich in ihm verhärtet, das er im Zaum halten musste.“

Inspector Norcott hat mich vor allem durch seinen tiefen Hintergrund überzeugt, der ihn sehr menschlich macht. Denn neben den schwierigen politischen Umständen auf der Insel hat er jüngst seine geliebte Frau verloren. Gerne habe ich den nüchtern denkenden, doch immer mitfühlenden Charles Norcott bei seiner Arbeit begleitet, gerätselt, gelitten und gebangt. Es fiel mir schwer, mich am Ende des Romans von ihm zu lösen. Umso mehr freue ich mich auf die Fortsetzung!

 

Besonderheit:

 

Zu der Besonderheit zählt mich für mich eindeutig, wie viel man neben dem Lesegenuss auch über Geschichte lernt. Dazu gehören nicht nur die politischen Ereignisse, sondern vor allem wie die Menschen der damaligen Zeit damit umgegangen sind. Nicht zu vergessen die ganzen Details, die die Geschichte wieder lebendig werden lassen, wie die Sprache, die Kleidung, die Automobile, die technische Ausstattung und auch die Einstellung der Bevölkerung um 1940. Hier ist in jeder Einzelheit die intensive Recherche des Autors spürbar, die Liebe zu jedem einzelnen Detail. Das ist es, was mich an einem historischen Roman neben einer ergreifenden Handlung begeistert, und weshalb ich CROSSROADS mit voller Begeisterung weiterempfehle. 

Thomas Anton Baumgartner 

 

Kommt mit auf die Reise ins Mondland!

 

Hier stellt sich das skateboardfahrende Gespenst vor,

das Mausemäuschen Himbeerpfötchen und noch viele mehr.

 

Zauberhafte Geschichten und kostenlose Malvorlagen erwarten euch!

Meine Töchterchen liebt das Buch und Hörspiel.

 

 

Märchenhaft schön!

 

 

Stefanie Heggenberger

 

meine Autorenkollegin,

mit der ich zusammen die Kinderanthologie

 

„Süße Weihnachtszeit mit Leni und Ben“ geschrieben habe