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Geplant als Kurzgeschichte dehnte sich mein historischer Krimi zu einem Kurzroman aus. Den Titel behalte ich an dieser Stelle für mich, gute Titel sind beliebt, es besteht immer die Gefahr für Langfinger, die sich Ideen unter den Nagel reißen.

 

Ehrlich gesagt bin ich selbst darüber erstaunt, dass ich dieses Buch geschrieben habe. Denn ich sagte immer, dass ich offen stehe für alle Genres - abgesehen von Krimi. Aber ins Mittelalter verlegt, hat die Suche nach dem Serienkiller einen unerwarteten Reiz. Es ist mir eine zusätzliche Freude, dass Krimi die Lieblingssparte meiner Mutter ist.

 

Jedoch werde ich mir schwer tun, ihr oder sonst irgendwem den Roman zu widmen. 

Er handelt von dem jungen Mönch Hubertus, der seinen Vikar, den er wie einen Vater geliebt hat, tot in der Kirche auffindet. Dessen Kutte ist bis über die Hüfte hochgeschlagen, einzige Spuren von Gewalt: sein verätztes Gemächt.

 

Während alle anderen an eine Dämonin glauben, die ihre Opfer erst verführt und dann mit ihrem feurigen Schoß tötet, macht sich Hubertus auf die Suche nach einem Mörder aus Fleisch und Blut, der sich ein Kontaktgift zunutze macht.

 

Sein halbes Leben lang hat Hubertus hinter Klostermauern verbracht, er ist unerfahren und scheu im Umgang mit Menschen insbesondere mit Frauen, was seine Ermittlungen erschwert. In seiner zunehmenden Verzweiflung greift er zu immer heikleren Maßnahmen, um den Mörder aufzuspüren. Als sich der Kreis seiner Verdächtigen schließt, bringt er sich selbst in ungeahnte Gefahr.

 

Und ausgerechnet jetzt muss er sich zum ersten Mal verlieben. 

Nachdem Du nun erfahren hast, dass es sich um einen Serienmörder handelt, der über ein Kontaktgift an den Genitalien seine Opfer tötet, verstehst Du hoffentlich meine Bedenken, irgendjemanden den Roman zu widmen.

 

Ich spiele jedoch mit dem Gedanken, die Geschichte meiner ehemaligen Gymnasiallehrerin zu dedizieren, die mir sagte, nachdem ich erzählte, ich wünsche Schreiben zu meinem Beruf zu machen:

„Das Schreiben kannst du dir abschreiben.“

 

Gut, dass ich nur selten auf meine Lehrer gehört habe.

 

 

 

 

 

DETAILS: 

 

17 Kapitel

Wortzahl: 71.500

Seitenzahl: 300

Wie geht es jetzt weiter? 

 

Den Roman habe ich am 17.08.2017 zu Ende geschrieben. Doch das ist nur die Rohfassung.

Nun lasse ich das Manuskript mindestens zwei Monate ruhen, um Abstand zur Handlung, den Charakteren und meinen eigenen Sätzen zu gewinnen. 

Danach beginne ich mich der ersten Überarbeiten, dann mit der zweiten, dann der dritten. 

Anschließend überreiche ich den Text an auserwählte Testleser. Darauf folgt die nächste Überarbeitung. 

Dieser Prozess gehört zu den Abschnitten zur Verwirklichung eines Buchs, von dem der Leser am wenigsten mitbekommt. Doch ein Manuskript muss lange in der Glutesse stecken und geschmiedet werden, bevor er scharf genug ist, um tief in die Seele vorzudringen. 

 

Ich freue mich schon sehr darauf und halte Dich über die Entwicklungen auf dem Laufenden!  

Du hast Lust auf noch mehr Mittelalter und Mystisches

 

Dann wage einen Blick auf meinen Blog Mittelalter-Wolf

Ich freue mich über jeden neuen Wanderer, der mutig genug ist,

mir in das Mittelalter, den Wald und den Nebel zu folgen.